Interview mit Michelle Reißmann, Freiwillige im WBC

Mitte August hat Michelle Reißmann aus Burkhardtsdorf im Erzgebirge ihren weltwärts-Freiwilligendienst im Willy Brandt Center Jerusalem begonnen. Ein Jahr lang wird die 19-jährige das Team des WBC unterstützen und die Arbeit in Jerusalem mitgestalten. Im Interview stellen wir unser neues Teammitglied vor.

Michelle, seit Mitte August leistest du deinen Freiwilligendienst im WBC. Wie hast du die ersten beiden Monate erlebt?

Als unglaublich spannend. Kein Tag verlaeuft wie der andere und schon gar nicht wie geplant, was mir aber auch sehr viel Spaß macht.

Die Arbeit im Center gefaehlt mir unglaublich gut, genauso wie Jerusalem als Stadt, die sich kaum in Worten beschreiben laesst.

Was hat dich motiviert, dich für das WBC zu bewerben? Was fasziniert dich an diesem Projekt?

Das WBC habe ich vor ein paar Jahren auf meiner ersten Juso-Veranstaltung auf Bundesebene kennen gelernt. Seit dem war ich fasziniert von dem Projekt und der Vision dahinter, dass fuer mich deutlich wurde: Da will ich unbedingt hin.

Am meisten hat mich dabei die Einzigartigkeit des Projekts begeistert sowie die Herangehensweise: Denn wer, wenn nicht die Jugend, sind Hoffnungstraeger fuer die Zukunft.

Die Arbeit des WBC ist wertvoll und fuer mich zu 100% unterstuetzenswert. Und dies nicht nur im Bezug auf den Konflikt, sondern auch bei Themen wie soziale Gerechtigkeit, Gentrifizierung, Gleichstellung und viele weitere leistet das Center einen bedeutenden Beitrag.

Du bist seit Anfang 2014 bei den Jusos Sachsen aktiv und bist dort auch zum ersten Mal mit dem Thema Israel und Palästina in Kontakt gekommen. Wie kam es dazu und was hast du noch bei den Jusos gemacht?

Die Jusos haben bekanntermaßen eine breite außenpolitische Beschlusslage und internationale Vernetzung. Dadurch, dass mein Interesse an Weltpolitik schon immer groß war, ist es auf Dauer kein Zufall im Meinungsbildungsprozess meines Jugendverbandes in Kontakt mit „dem Nahostkonflikt“ zu kommen.

Urspruenglich komme ich von den Jusos Erzgebirge, die eine kleine, aber doch durchaus existierende Juso-Gliederung darstellen. Von Anfang an hieß es Learning-by-doing sowohl auf Kreis als auch auf Landesebene. Im letzten Jahr wurde ich dann zur Vorsitzenden meines Juso-Kreisverbandes gewaehlt und habe die letzten knapp zwei Jahre im SPD-Kreisvorstand Erzgebirge gewirkt.

Politisches Enagement und Arbeit in meinem Verband sind so seit laengerer Zeit fester Bestandteil meines Lebens.

Als Landeskoordinatorin der Juso Schüler*innen- und Auszubildendengruppe in Sachsen hast du dich mit Bildungspolitik in Deutschland befasst. Im WBC arbeiten wir mit Partnern im Bereich der Nonformalen Bildungsarbeit zusammen. Inwiefern unterscheidet sich das, von dem was du aus Deutschland kennst.

Erfahrungen mit der Arbeit auf Juso-Landesebene konnte ich in den letzten zwei Jahren als Landeskoordinatorin sammeln. Dabei lag unser Schwerpunkt in dieser Zeit besonders auf der Einwirkung auf die Novellierung des saechsischen Schulgesetzes und dem Problem des Leher*innenmangels. Das sind natuerlich alles Bereiche und Themen, die sich im formalen Bildungssektor befinden.

Die Herangehensweise unserer Partner*innen ist eine grundsaetzliche andere, was den Vergleich umso schwieriger macht. Wobei sich fuer mich formal und nonformal gerade deshalb niemals ausschließen sollten, sondern ergaenzen.

Du arbeitest in Israel und Palaestina. Das bedeutet jeden Tag Grenzen zu passieren. Wie ist es für dich, zwischen zwei Welten zu leben?

Eine grundsaetzliche neue Erfahrung. Fuer jemanden, die im Schengen-Raum aufgewachsen ist, sind formal aufwendige Grenzuebertritte an sich von vornherein neue Erfahrungen.

Das ganze beginnt schon beim Visa-Prozess und endet bei regelmaeßigen Passkontrollen. Dass ich aber das Privileg habe, zwischen diesen Welten frei wandeln zu koennen, lerne ich jedoch umso mehr zu schaetzen.

Worauf freust du dich im kommenden Jahr am meisten?

Es gibt eigentlich nichts, auf das ich mich nicht freue!

Das Interview mit Michelle führte Tobias Pietsch im Oktober 2017.

Foto: Tobias Pietsch/WBC

Partners Conference 2017- Die Rede von Johana Uekermann im Wortlaut

Anlässlich der Partner Conference 2017 hat Johanna Uekermann das WBC ein letztes Mal in ihrer Funktion als JUSO-Vorsitzende besucht. Nach vier Jahren Vorsitz wird sie sich nun anderen politischen Aufgaben widmen.
Das WBC bedankt sich bei Johanna für vier Jahre unermüdliche Unterstützung und Engagement für Frieden und soziale Gerechtigkeit.

Liebe Johanna, Du wirst auch in Zukunft immer herzlichst im WBC willkommen sein!

Im folgenden die Rede Johanna im Wortlaut (WBC Jerusalem, 19.10.2017):

Dear comrades, dear friends of the Willy Brandt Center,

I am happy, that so many of you have gathered tonight at the place, which has become one of my favorite places to go to over the last years: The Willy Brandt Center. However, the Willy Brandt Center is not only a location, is not only this house: The Willy Brandt Center is a symbol, and an idea of a better future for all of us.

As some of you probably already know, this will be my last delegation to the region as chairwoman of Jusos, although I hope many others will follow, either for private amusement or in other political functions. But I want to take this opportunity to look back and share with you some of my personal impressions and experiences.

In 2016, we celebrated “20 years of the Willy Brandt Center.” It was a time where we looked back to the year 1996, when the Willy Brandt Center was founded. Back then the foundation did not include this wonderful house in Abu Tor. This house became part of the cooperation in 2003. No the Willy Brandt Center was a promise, a promise between the leaders of political youth organizations on an eye-to-eye-level to work together for a better future. A promise built on trust and personal relationships. And this trust, built on personal relationships and mutual understanding is something which has allowed the Willy Brandt Center to exist until today.

I myself look back to several meetings of the kind, where we built trust on a personal level to work together in the political scene. I like to remember a visit to Givat Brenner, the Kibbutz of the by-then chairman of Young Labour Uri Keidar. I like to remember a visit in Silwan, where we were invited by Ahmad to have dinner with him and his family. These are the kind of encounters, where bonds were created between people, which are stronger than the constant dissonances in day-to-day politics. Because this is what in my opinion the Willy Brandt Center is about: There are times of light and times of shadow, but we have always managed to keep our channels open, to communicate in times, where it hardly seemed possible and not to lose our personal bonds.

Dear comrades, the Willy Brandt Center has welcomed many people, people from all over the world, people with different perspectives, people from various political movements. It has seen people with political power and it has seen grassroot-activists coming from Germany to the region for their first time. And all those people are the Willy Brandt Center. Without them, it would not exist. And its existence also depends on the inclusion of new faces, of new people who feel the spirit of the Willy Brandt Center and it include it in their daily political activism. Therefore I look optimistic into the future of the Willy Brandt Center, because I know, and I am very sure about this, the Willy Brandt Center does not depend on single persons, but on the relationships we build on an eye-to-eye level every time we meet. I have built this kind of relationships, which I will hold onto in the future and I am sure the coming generations will do the same.

I want to thank all of you present here and those who cannot be here with us tonight. Have a wonderful evening!

Partners Conference 2017

WBC Partners Conference 2017
Thursday, October 19, 2017, 4:30 p.m. – 10:00 p.m. (16:30 – 22:00 )
Friday, October 20, 2017, 9:00 a.m. – 3:00 p.m. (9:00 – 15:00)

Download:  Conference Program  (pdf)

 

Dear Friends and Partners,

It is with great pleasure that we invite you to our 2017 Partners Conference, the 14th WBC Annual Conference. This represents an opportunity for us to reflect on the past year’s activities, to exchange experiences, and also to look to the future; asking the question, how do we continue to create peace while surrounded by conflict?

Jerusalem, the site of our house and the centre of much of our work, lies at the heart of the conflict, and it might be said that without focusing on this city, there can be no true progress. This year’s conference will focus on this complex and wonderful place, with workshops, panels, exhibitions, a guided district tour and networking opportunities.

We also look forward to celebrating another year of our project with all of you, remembering that as well as the work we do, it is the connections we make through it that truly define our success.

We’re looking forward to seeing you there!

Please RSVP to

https://goo.gl/LQbp1F

and let us know whether you will attend the entire conference or one of the days.

If you have any further questions, please do not hesitate to contact us via: conference@willybrandtcenter.org

Your Team at Willy Brandt Center Jerusalem

Download:  Conference Program  (pdf)

Freiwillige vor!

Freiwilliges Soziales Jahr 2018/2019 im Willy Brandt Center Jerusalem

Das Willy Brandt Center ist ein einzigartiges Begegnungszentrum in Jerusalem. Hier treffen sich junge Menschen aus Israel, Palästina und der ganzen Welt auf Augenhöhe und über Grenzen und Konfliktlinien hinweg. Sie bringen sich in verschiedenen Projekten in den Bereichen Politik, Bildung und Kultur ein, bauen auf diese Weise Vorurteile ab und suchen gemeinsam nach Lösungen für eine bessere Zukunft. Denn die Hoffnung auf eine friedlichere Zukunft ist das, was uns zusammenbringt und zusammenhält. Das Zitat „Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts“ von Willy Brandt ist unser Leitmotiv, das uns antreibt immer weiterzumachen.

Ein Jahr entwicklungspolitischer Lern- und Hilfsdienst in einem internationalen Team

 

Das Willy Brandt Center Jerusalem (WBC) sucht ab August 2018 wieder einen Freiwilligen oder eine Freiwillige für ein Freiwilliges Soziales Jahr (August 2018 – August 2019). Wir möchten aktiven Menschen ermöglichen, Erfahrungen im Ausland, außerhalb ihrer Komfortzone und im Bereich der internationalen Jugendverbands- und Friedensarbeit zu sammeln. Dabei geht es um persönliche und inhaltliche Weiterentwicklung, sowie das Erlernen interkultureller, methodischer und praktischer Kompetenzen in einem multilateralen Team in einer konfliktsensiblen Umgebung. Gleichzeitig geht es um die Unterstützung des Teams und der Projekte des WBCs.

Die Aufgaben des*der Freiwilligen ist die Unterstützung des deutsch-israelisch-palästinensischen Teams des WBC in der täglichen Arbeit und in der Vorbereitung, Durchführung und Dokumentation von Projekten, Veranstaltungen und Delegationen. Dazu gehören Aufgaben im Bereich der Organisation, Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und vieles mehr. Darüber hinaus soll der*die Freiwillige auch die Möglichkeit haben eigenen Projekte und Ideen zu verwirklichen.

Wir suchen Menschen, die

  • Erfahrungen in politischen Jugendverbänden, wie den Jusos in der SPD oder den SJD – die Falken, haben.
  • sich gut auf Englisch verständigen können und Interesse haben auch Hebräisch oder Arabisch zu lernen.
  • über Erfahrungen in Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, im Verfassen von Texten, in Social Media, Fotografie oder Homepagegestaltung verfügen.
  • selbstständig und organisiert arbeiten können, persönliche Reife und Belastbarkeit für ein Jahr in Jerusalem mitbringen.
  • offen gegenüber den Kulturen und Religionen des Nahen Ostens sind.
  • zwischen 18 und 28 Jahren alt sind und die deutsche Staatsbürgerschaft oder ein entsprechendes Aufenthaltsrecht haben.
  • einen Hauptschul- oder Realabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung oder vergleichbaren Erfahrungen oder die Fachhochschulreife bzw. Allgemeine Hochschulreife besitzen oder bereits einen Studienabschluss oder erste Berufserfahrung haben.

Der Zeitraum des Freiwilligendienstes im Rahmen des Weltwärtsprogramms des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist auf zwölf Monate ausgelegt. Für die Entsendung kooperieren wir mit dem Diakonischen Werk Württemberg. Die Vorbereitung im Rahmen von Seminaren, die Begleitung während des Jahres, die Auswertung und Rückkehrprojekte nach dem Freiwilligendienst werden vom Diakonischen Werk Württemberg im Rahmen des Programms „x-change“- weltwärts organisiert und durchgeführt.

 

Sollten wir Dein Interesse geweckt haben

  • Informiere Dich über die Arbeit des Willy Brandt Centers im Internet: willybrandtcenter.org
  • Informiere Dich über das Programm „x-change“- weltwärts und lade Dir die Bewerbungsunterlagen auf ran-ans-leben-diakonie.de herunter.
  • Weitere Informationen zur Tätigkeit des*r Freiwilligen, zur Sicherheitssituation sowie organisatorische Fragen und Fragen zum WBC stellst Du an Tobias Pietsch, Vorstandsmitglied des Fördervereins Willy Brandt Zentrum e.V. und ehemaliger Freiwilliger: tobias@willybrandtcenter.org
  • Fragen zur Diakonie und dem Bewerbungsverfahren stellst Du an Isabel Marksteiner vom Diakonischen Werk Württemberg: Marksteiner.I@diakonie-wuerttemberg.de
  • Und dann: schicke uns Deine Bewerbung an die Diakonie – wie auf ran-ans-leben-diakonie.de beschrieben.

Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. Oktober 2017.

ELECTION NIGHT VIEWING PARTY

Dear friends of the Willy Brandt Center Jerusalem,

Germany‘s Federal Elections are coming up on September 24th 2017!

Join us for an ELECTION NIGHT VIEWING PARTY!
Let’s celebrate with food and drinks while the electoral map is beeing decided.

SUN, SEP 24, 18:30-22 PM // FREE
Willy Brandt Center Jerusalem
Ein Rogel Street 22

Introduction of new workers in the WBC: Katharina and Shaked @ Social Art Project

Katharina Asbrock is the new Social Art and Communication’s Project Coordinator at WBC.

She has spent recent years working in Berlin’s political landscape, and was on the communications team at the Federal Government Commissioner for Migration, Refugees, and Integration at the Federal Chancellery (Bundeskanzleramt).

Katharina’s first encounter with the WBC, Jerusalem, Israel & Palestine was about 10 years ago – “and I was – stunned!” she remembers. Back then she was living three months as a volunteer in East Jerusalem, in the district of Silwan. This experience has paved her way back to the WBC: “It was a big challenge that taught me to always be open-minded and stay tenacious. And most importantly I realized that future visions need a safe space to grow.”

As a theatre science and comparative literature graduate, Katharina concentrates on building new collaborations with Palestinian and Israeli artists in order to conduct a rich array of the arts for the WBC. Furthermore, she aims to create a safe space that inspires and allows people with different backgrounds and from diverse cultures to connect through art.

“What may sometimes appear unattainable in political diplomacy can perhaps be achieved through the language of the arts”, she says.

Shaked Sabag-Barel is an artist and activist. “I know how difficult it can get to find performance and exhibition space here in Jerusalem, which is off the beaten track yet unique, inviting and inclusive”. She believes the WBC is a place that can provide the surrounding and space needed for that and she’s excited to join the Social Art team at the WBC.

Shaked is an actress and dancer, currently studying Dance Movement Therapy (M.A.A.T) in David Yellin Academic College of Education, Jerusalem. Prior to that she graduated in theatre studies at Tel Aviv University (2009-2012).

Katharina and Shaked are delighted to introduce their new program and start their season’s activities.

You are invited to follow us on our website, Facebook, and twitter – and if you are in Jerusalem, don’t miss out on the music program, exhibitions, performances or lectures. For cooperation, questions and inquiries, feel free to contact Katharina:

katharina.asbrock(at)willybrandtcenter.org

D!versity* – Buchveröffentlichung und Lesung

I learned to love with all my heart, to cry when needed, and to create all the time, with no fear.
 I learned again that we are all human beings, not so different, no matter where we come from, we are one. This project made me believe, in full heart that art can change the world.” (Noa)

Seit vielen Jahren engagiert sich das Willy Brandt Center Jerusalem im internationalen Austausch
mit jungen Künstlern, Schriftstellern und Musikern. Diese Projekte finden als internationale Kooperation in Jerusalem und Berlin statt. Im Sommer 2016 hat sich eine Gruppe junger Künstler*innen getroffen, um gemeinsam das Thema „Diversity“ zu erforschen.

Entstanden sind beeindruckende Texte und Bilder, die jetzt in Buchform vorliegen.

D!versity* – Poetry, Fragments & Photography

Hardcover, 100 Seiten, englisch mit hebräisch und arabisch

Veröffentlicht vom Förderverein Willy Brandt Zentrum e.V. in Zusammenarbeit mit
Center for International Encounters Jerusalem, Willy Brandt Center Jerusalem, Drei Wünsche Frei-Studio für kulturelle Praxis, Berlin un dMusrara-The Naggar Multidisciplinary School of Art & Society, Jerusalem

gefördert im Programm „EUROPEANS FOR PEACE“
der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)

 

You

You’re Amazing, But You’re not.

You’re Beautiful , But You’re not.

You’re Cute, But You’re not.

You’re sexy, But You’re not.

You’re Happy, But You’re not.

You’re Sad, But You’re not.

You’re Small, But You’re not.

You’re Tall, But You’re not.

You’re Thin, But You’re not.

You’re Thick, But You’re not.

You’re Sick, But You’re not.

You’re Fat, But You’re not.

You’re Ugly, But You’re not.

It’s My Body… But It’s not…

It’s My Body …But It’s not…Your Bussiness!

(Sara Iona Yassin)

Am 8.Juni 2017 fand eine Lesung und Buchpräsentation im Theater Expedition Metropolis in Berlin-Kreuzberg  statt.

 

 

 

Stellenausschreibung Fachkraft für „Internationale Bildungskooperation

Für unsere Bildungskooperation in Israel und Palästina im Rahmen des Zivilen Friedensdienstes suchen wir ab Januar 2018 eine neue Fachkraft im WBC. Du übernimmst als Leiter*in  eines Kooperationsprojekts palästinensischer und israelischer Jugendverbände mit dem Schwerpunkt politischer Bildungs- und Begegnungsarbeit eine spannende und verantwortungsvolle Aufgabe im Feld der  zivilen Konfliktberatung.

Die vollständige Stellenausschreibung findest Du hier.

 

Into Jerusalem – DiVision of of a City: Public event in cooperation with the Institute for Human Geography of Uni Hamburg – March 27, 2017

The occasion was the visit of the section for Human Geography of University of Hamburg in Jerusalem. The Willy Brandt Center took this opportunity and brought together experts and activists for a critical exchange about the history, development and current status of Jerusalem. The idea was to gather activists and experts on the history, development and status of Jerusalem to exchange and discuss. Several NGOs as well as academics provided both perspectives, academic and activist.

The focus of the discussion has been placed on the division of the city and how to overcome it. The aim was to elucidate the big question characterizing this unique city. Reflecting on a vision for Jerusalem will include revising the role of NGOs and the one of academia and what kinds of intervention make sense in these times. The event included a lecture by Prof. Dr. Shlomo Hasson (Hebrew University of Jerusalem) and presentations by NGOs Ir Amim and Bimkom.

Invitation: DiVision of a City

Queer Easter in KLH – April 10-17, 2017

As every year the partner organizations of the educational project sent members to one of the biggest LGBT Seminars in Europe. It’s a pleasure to see our partners in the Educational Center Kurt L­öwenstein Haus near Berlin mixing up with other young people from around the world to sharpen their conscious about LGBT topics and make the struggle for LGBT rights an international one.