D!VERSITY! PHOTOGRAPHY, SPOKEN WORD AND VISUAL POETRY, Pt1

EIN JUGEND/KUNST PROJEKT IN BERLIN UND JERUSALEM

Seit vielen Jahren organisiert das WBC im Rahmen seiner „Social Art Projekte“ internationale Austauschprogramme.
In diesem Jahr haben wir 15 junge israelische, palästinensische und deutsche Künstler*innen eingeladen, um in einem gemeinsamen kreativen Prozess zum Thema Vielfalt zu arbeiten. Das Motiv der Begegnung „Diversity“ spiegelt sich in den unterschiedlichen Biographien der Teilnehmer*innen wider, und auch in der Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen – angefangen bei Fotografie, hin zu Poesie, Spoken Word, Malerei, Tanz und Musik.
Nach einer energiegeladenen ersten Woche im August in Berlin mit erstaunlichen Arbeiten freuen wir uns jetzt die Teilnehmer*innen aus Berlin in Jerusalem begrüßen zu dürfen – um dort anzuknüpfen, wo wir in Berlin aufgehört haben. Längst sind neue Freundschaften über trennende Konfliktlinien hinweg entstanden.

Das Projekt ist ein Koproduktion mit den “Center for International Encounters Jerusalem” und “Drei Wünsche Frei- Studio für kulturelle Praxis Berlin”.
Unterstützt im „EUROPEANS FOR PEACE“ Programm der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ).

Palestinians talking about the Holocaust

According to the explicit wish of the members of the Independence Youth Union (IYU) and as part of ongoing process, the Educational Project continues to work with the organization in their efforts to learn about the Holocaust. At the third study trip on this topic in August, some 20 young Palestinians visited the memorial site and museum on the site of the former concentration camp of Dachau. The visit was both preceded and followed by workshops discussing the specific history of Nazi Germany and the lessons and implications for today.

 

 

http://willybrandtcenter.org/wp-content/uploads/2017/01/Shoa-Education-PAL.pdf

Interview mit unserem Weltwärts Freiwilligen Paul Stier

Ende August beginnt Paul Stier aus Bad Schönborn in Baden-Württemberg seinen weltwärts-Freiwilligendienst im Willy Brandt Center Jerusalem. Ein Jahr lang wird der 18-jährige das Team des WBC unterstützen und die Arbeit in Jerusalem mitgestalten. Im Interview stellen wir unser neues Teammitglied vor.

Paul, in wenigen Tagen geht es los nach Jerusalem. Aufgeregt?

Klar. Es ist eben doch etwas ganz anderes als die Schulzeit, die ich vor kurzem beendet habe. Zum Glück. Ich bin gespannt, was da auf mich zukommt. Erfüllen sich meine Erwartungen und kann ich die Erwartungen erfüllen, die an mich gestellt werden? Jedenfalls freue ich mich riesig auf mein Leben in Jerusalem und die Arbeit im WBC.

Was hat dich motiviert, dich für das WBC zu bewerben? Was fasziniert dich an diesem Projekt?

Als ich mit 14 Jahren bei den Jusos aktiv geworden bin, habe ich durch Zufall über die Facebookseite der Jusos eine Stellenausschreibung für einen Freiwilligendienst im WBC entdeckt. Seitdem wusste ich – da will ich hin. Denn auch wenn der Nahost-Konflikt oftmals so festgefahren scheint – das WBC leistet einen wichtigen Beitrag, dass das nicht so bleibt. Junge Menschen aus Israel und Palästina auf Augenhöhe zusammenzubringen, halte ich für eine der wirksamsten Methoden, eine Annäherung herbeizuführen. Außerdem werden im WBC auch Themen wie etwa die soziale Gerechtigkeit oder die Gleichstellung aller Geschlechter beleuchtet, die oft zu wenig Aufmerksamkeit erfahren und dennoch von zentraler Bedeutung für die Menschen sind.

Du bist seit 2012 bei den Jusos aktiv und hast dort auch schon eine Diskussionsveranstaltung mit palästinensischen und mit israelischen jungen Menschen organisiert. Wie kam es dazu?

Als Juso-AG versuchen wir regelmäßige Diskussionsrunden zu veranstalten, bei denen wir aktuelle Themen aufgreifen und ReferentInnen oder persönlich Betroffene einladen. Im Sommer 2014 hat der letzte Gaza-Krieg ja auch in Deutschland eine hochpolarisierte Debatte ausgelöst. Plötzlich solidarisierten sich Millionen von Menschen auf Demonstrationen aber vor allem in den sozialen Netzwerken mit der einen oder der anderen Seite. Auch innerhalb unserer Juso-AG wurde diese Debatte geführt. Deshalb fand ich es naheliegend, die damals jüngste Eskalation des Nah-Ost-Konflikts auch in einer unserer Diskussionsrunden zu behandeln.
Letztendlich kamen als persönlich Betroffene nur Klassenkameraden eines unserer Mitglieder, die Angehörige im Gaza-Streifen hatten. Um dennoch für eine Ausgewogenheit zu sorgen und eine eventuelle Eskalation bei diesem hochemotionalen Thema zu verhindern, habe ich mir als damals 15-Jähriger die Hilfe von älteren Jusos und unserer damaligen Regio-Betreuerin geholt. So hatten wir die Situation dann gut im Griff und konnten auf einer sachlichen Ebene diskutieren. Hier habe ich gelernt, dass es sinnvoll ist, sich einzugestehen, wenn man Unterstützung braucht. Zum anderen habe ich während der Diskussion mit den Angehörigen von Betroffenen umso deutlicher gespürt, wie wichtig eine friedliche Lösung des Konflikts ist.

Was hast du sonst noch bei den Jusos gemacht?

Ich hatte das Glück, Teil der vergleichsweise großen und aktiven Juso-AG in Bad Schönborn in Baden-Württemberg zu sein. Wir sind ca. 15 bis 20 aktive JungsozialistInnen in einem ländlichen, konservativ geprägten Gemeindeverbund mit ca. 12000 EinwohnerInnen. Meine Arbeitsgemeinschaft stellt einen von 22 Gemeinderäten und hat mehr aktive Mitglieder als der SPD-Ortsverein. Das bedeutet, dass wir hauptsächlich ein kommunalpolitischer Akteur sind und Themen wie die Schaffung von öffentlichen WLAN-Hotspots, sozialer Wohnungsbau oder die Integration von Geflüchteten auf unserer Agenda stehen.

Ich war zwei Jahre lang Pressesprecher unserer Arbeitsgemeinschaft. Das bedeutet ich habe über unsere Veranstaltungen und Positionen in der Presse berichtet, habe unsere Facebookseite und Website betreut und wirkte an der Konzeption und Durchführung unserer politischen Kampagnen, der Neumitglieder-Kampagnen und der Wahlkämpfe mit. Deshalb freut es mich natürlich, dass die Betreuung der Facebookseite und der Website des WBCs unter anderem zu meine Aufgaben als Freiwilliger gehören wird.

In unserer Bildungskooperation haben wir mit HaShomer HaTzair (Junge Wächter) und der HaNoar HaOved VeHaLomed (Arbeitende und Lernende Jugend) zwei Partner, die ähnlich wie Pfadfinder, bei denen du aktiv bist, viele Sommerlager und Gruppenwanderungen veranstalten. Lässt das dein Pfadfinderherz höherschlagen?

Die Wanderstiefel sind schon im Koffer. Als Leiter einer Pfadfindergruppe in Deutschland freue ich mich natürlich, die sozialistischen Jugendbewegungen kennenzulernen, die auch Pfadfindermethoden anwenden. Ich hoffe, ich kann von dort etwas in meinen eigenen Verband hineintragen.
Obwohl es sicherlich Unterschiede zwischen meiner katholischen Organisation, der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, und den sozialistischen und zionistischen Organisationen gibt, teilen wir dieselben Grundwerte: Solidarität, Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit und Toleranz spielen eine große Rolle im Werteverständnis eineR PfadfinderIn und eineR SozialistIn.

Worauf freust du dich im kommenden Jahr am meisten?

Gerade freue ich mich einfach nur darauf, dass es jetzt endlich losgeht.

Interview geführt von Tobias Pietsch

Foto: Marcel Yilmaz

Red Lounge: „PRIDE“ von Matthew Warchus

Mittwoch, 20. Juli um 19:00

Red Lounge Movie Night anlässlich des „Jerusalem March for Pride and Tolerance“

 

„PRIDE“ von Matthew Warchus

Im von Margaret Thatcher regierten Großbritannien bildet sich im Sommer des Jahres 1984 die ungewöhnliche Allianz zweier Gruppen: Eine Schwulen- und Lesbengruppe aus London beschließt bei der Gay Pride Demo 1984, unter dem Namen „Lesben und Schwule für die Bergarbeiter“ (Lesbians and Gays Support the Miners – LGSM) Spenden für die Familien streikender Bergleute zu sammeln. Nach anfänglichen Absagen aufgrund von Vorurteilen seitens der Gewerkschaft sucht die Gruppe auf eigene Faust einen Ort, den sie unterstützen können. Das kleine walisische Bergarbeiterdorf Onllwyn lässt sich auf ein Treffen ein…

„Eine warmherzige Komödie, die weder die politischen Aspekte noch die persönlichen Probleme einer Zeit ausspart, in der Vorurteile und die Angst vor AIDS bis tief in die Familien reichten“

British Independent Film Awards
Queer Palm Award Cannes

(GB, 2014, 120 min)

Official Trailer:

Wir wollen Eure Fotos und Geschichten!

Veröffentlicht Eure Bilder und persönlichen Geschichten, die Euch mit dem WBC verbinden!

Vor 20 Jahren, am 9. April 1996 wurde die Vereinbarung zur Gründung des Willy Brandt Centers unterschrieben. Seitdem ist das WBC ein einmaliger Ort der Begegnung in Jerusalem.
Auf einem „Tumblr“ wollen wir gemeinsam mit Euch die lebendige Geschichte des WBC zurückverfolgen. Denn viele von Euch waren vor Ort, haben besondere Eindrücke gesammelt, Freundschaften entwickelt, sich politsch für uns eingesetzt. Klickt also regelmäßig auf willybrandtcenter.tumblr.com

Beteiligt Euch auch gerne! Ihr seid eingeladen, Eure Bilder und persönlichen Geschichten, die Euch mit dem WBC verbinden, zu teilen.
Schickt Eure Beiträge, Erinnerungen und Anekdoten in Form von Bildern und Texten an:
info@willybrandtcenter.org
Wir werden diese dann gerne veröffentlichen.

Red Lounge Movie Night „On the Side of the Road“

Mittwoch, 15. Juni 2016, 19 Uhr

„On the Side of the Road“

Ein Film von Lia Tarachansky.
Die Regisseurin ist anwesend.
„On the Side of the Road“ ist eine israelische Dokumentation, die sich den Ereignissen von 1948 durch persönliche Geschichten annähert und diejenigen zu Wort kommen läßt, die eine aktive Rolle gespielt haben. Der Film zeigt, daß die Geschehnisse von 1948 weiterhin ein großes Tabu in der kollektiven Identität und Erinnerung Israels darstellen. Er beschäftigt sich mit den Fragen, die Israelis nicht stellen können, mit dem Kampf, Erinnerungen zu begraben und mit der Gewalt, eine ganze Geschichte zum Schweigen zu bringen.
Die Geschichte wird von Lia Tarachansky erzählt, die in einer israelischen Siedlung tief in der Palästinensischen Westbank aufwächst. Als 2000 die 2. Intifada ausbricht, zieht ihre Familie nach Kanada. Hier triffst sie zum 1. Mal Palästinenser*innen und beschäftigt sich mit ihrer Geschichte. Als Journalistin kehrt sie zurück nach Israel und besucht auch „ihre“ Siedlung. Während sie über die israelische Besatzung berichtet, kommt sie nicht umhin, auch das Schicksal der palästinensischen Dörfer drum herum mit einzubeziehen.
Im Film trifft Lia Menschen, die eine aktive Rolle in den Ereignissen von 1948 gespielt haben, und die – wie sie selbst – damit kämpfen, was sie aus ihrem Bewußtsein verdrängt und von der Landkarte gelöscht haben. Über Jahre hinweg bemüht sich Lia, die Zeitzeugen davon zu überzeugen, sich einer der großen Fragen der israelischen Identität und ihren eigenen Erinnerungen zu stellen.

Israel/Palästina, 2013, 83 min, Hebräisch, Arabisch mit englischen Untertiteln

Red Lounge Movie Night „My Arab Friend“

Mittwoch, 18. Mai 2016, 19 Uhr

Red Lounge Movie Night zeigt:


„My Arab Friend“


Ein Film von Noga Nezer
Die Regisseurin ist anwesend.

Eine junge israelische Frau begibt sich auf eine surreale Reise in die Palästinensischen Gebiete, um ihren verschwundenen arabischen Freund zu finden.
Noga interessiert sich nicht für den Israelisch-Palästinensischen Konflikt. Sie genießt ihr bequemes liberales Leben in Tel Aviv. Dann verschwindet Fahres, Nogas palästinensischer Freund, der mit ihr in Tel Aviv lebte. So ist Noga gezwungen, sich auf eine Reise zu begeben, die surreal, beängstigend und unerwartet ist. Sie macht sich auf in Fahres‘ Heimatdorf mitten im Herzen der Westbank um herauszufinden, was mit dem Freund geschehen ist – und was er ihr bedeutet.
Es ist ein sehr aussergewöhnliches Portrait des israelisch-palästinesischen Konfliktes entstanden
Regisseurin Noga Nezer wird uns von dem Abenteuer erzählen, aus dem dieser Film entstanden ist und was sie bewegt hat, die Geschichte zu verfilmen.

My Arab Friend
Noga Nezer | Israel | 53min
Originalversion mit englischen Untertiteln

Ort: Willy Brandt Center Jerusalem, Ein Rogel 22, Jerusalem

17.5.16 „HeartBeat Live“-Konzert im Garten des WBC

Dienstag, 17.05.2016, 19 Uhr
„HeartBeat Live“
Konzert im Garten des WBC
Unsere Partnerinnen und Partner von „HeartBeat:Jerusalem“ schliessen das Frühjahrs-Semester mit einem Konzert im WBC ab und teilen mit uns ihre Erfahrungen, ihre Musik & die Entwicklungen, die die jungen Musikerinnen & Musiker in diesen Monaten gemacht haben.
Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste für das Konzert in unserem Garten und einen Abend mit großartiger Musik in netter Gesellschaft.
Ort: Willy Brandt Center Jerusalem, Ein Rogel 22, Jerusalem

20 Jahre WBC Jerusalem – Eröffnung des Jubiläumsjahres mit Johanna Uekermann

Am 9. April 1996 haben drei sozialistischen Jugendbewegungen aus Israel, Palästina und Deutschland beschlossen, ihre Beziehungen zu stärken, indem sie das Willy Brandt Center Jerusalem gründen. Dieses Jahr feiern wir unser 20-jähriges Bestehen.
Wir blicken zurück auf unsere politische Zusammenarbeit, unsere Bildungsprogramme und engagierten Kunstprojekte.  Zur gleichen Zeit blicken wir nach vorne und arbeiten weiter an unserer gemeinsamen Vision einer friedlichen Zukunft.
Johanna Uekermann, Vorsitzende der Jungsozialisten in der SPD (JUSOS) eröffnete gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern das Jubliäumsjahr mit einer Festrede:

 

„Liebe Freundinnen und Freunde des Willy Brandt Zentrums Jerusalem, liebe Genossinnen und Genossen,
wir beginnen unser Jubiläumsjahr an einem historischen Datum. Vor 20 Jahren haben unsere Vorgänger Ofer Dekel, Sabir Tomezi und Andrea Nahles die Partnerschaftsvereinbarung für die Gründung des Willy Brandt Zentrums unterschrieben. Um ehrlich zu sein sind wir mit unseren Feierlichkeiten zwei Tage zu früh, weil das eigentliche Datum, der 9. April, dieses Jahr auf einen Samstag fällt. Aber nicht nur das Datum ist anderes als damals, auch der Ort unserer Zusammenkunft hat sich etwas nach Süden verschoben. Das Gründungsdokument wurde in Ramallah unterschrieben.
Was damals möglich war, scheint heute unmöglich zu sein. Dennoch ermutigt es uns unsere gemeinsamen Anstrengungen fortzusetzen. Politische Realitäten werden von Menschen gemacht und können von Menschen geändert werden. Wir haben gute und schlechte Zeiten in den letzten 20 Jahren gesehen. Aber selbst in den dunkelsten Stunden von Krieg und Blutvergießen hat unser Zentrum bewiesen, dass es die Verbindungen zwischen unseren Verbänden aufrecht erhalten  und Hoffnung an unsere Mitglieder vermitteln kann, dass eine Verbesserung der Lage möglich ist.
Manchmal fragen mich Menschen – sei es im internationalen Kontext oder vor Ort im Nahen Osten – warum wir als Jusos den komplizierten Weg der doppelten Solidarität weitergehen. Meine Antwort ist einfach: Es ist wegen euch. Als die progressiven Kräfte in Israel und Palästina, die nach Frieden streben, verdient ihr unsere Unterstützung. Euer Mut an eine friedliche Zukunft zu glauben, in der Israelis und PalästinenserInnen Seite an Seite leben, ist für uns eine große Inspiration. Es motiviert uns fortlaufend unsere Zeit und unsere Ressourcen in das Willy Brandt Zentrum zu investieren.
Auch wenn die Zukunftsperspektiven nicht immer gut aussehen, sind wir als Jusos überzeugt, dass unsere Partnerschaft einen Mehrwert für die politische Landschaft Jerusalems hat. Mit Blick auf die Erfahrungen der letzten 20 Jahre sollten wir dieses Jubiläum nutzen, um unsere Partnerschaft weiterzuentwickeln und unsere Beziehungen zu vertiefen. Die Jusos werden den internationalen Kampf für eine gerechtere und friedlichere Welt fortsetzen. In unserer Partnerschaft teilen wir dieses Ziel aufgrund unserer gemeinsamen Werte. Mit Blick auf die Zukunft kann ich sagen: Wir sind an eurer Seite. Wir ringen um die selbe Sache.“

Studie „From Social Justice to Peace – Gewerkschaftsarbeit über Grenzen hinweg“

Gewerkschaften vermitteln zwischen den Positionen von Arbeiter*innen und Arbeitgeber*innen und stärken die Rechte von Arbeiter*innen im Verhältnis zum Staat und im Beschäftigungsverhältnis. Somit sind sie kompetente Partner in der zivilen Konfliktbearbeitung, bei Aushandlungsprozessen und im Kampf für soziale Gerechtigkeit.

Die Studie „From Social Justice to Peace – chances for cross-border trade union cooperation“ wurde durch die Förderung der Stiftung Soziale Gesellschaft Nachhaltige Entwicklung der IG BAU möglich gemacht und präsentiert in kompakter Form die Entwicklung und den Stand von Gewerkschaftsarbeit in Israel und Palästina.
Verfasst von zwei Vertreterinnen der jeweiligen Gesellschaften stellt sie die Verbindung von Gewerkschaftsarbeit über Grenzen hinweg dar und zeigt das Kooperationspotential auf, um gemeinsam für eine friedliche, gerechte Entwicklung zu kämpfen.