D!VERSITY: SPOKEN WORD, PHOTOGRAPHY AND VISUAL POETRY , PART 2

A YOUNG ART PROJECT TAKING PLACE IN BERLIN & JERUSALEM

(personal remarks by Cheb Kammerer)

 

“Last week I took part in a very special program, with the aim to practice art- Israelis, Palestinians and Germans together. The amount of creativity and openness was one that I rarely experience, I might even dare say it was the first time.”

(Mayan, participant in Diversity)

Since many years the Willy Brandt Center Jerusalem has engaged in international exchanges with young artists, writers and musicians. This projects take place as cooperation with other cultural associations and/or art schools in Jerusalem and abroad.
This summer, the Willy Brandt Center, together with the “Musrara School of Art Jerualem” and the Berlin based cultural association “Drei Wünsche Frei” invited young art students to work in a collaborative creative artistic processes about “Diversity”.
Young people from … we could say from Israel, from Palestine, from Germany (as well as from Russia, Poland, Mexico, Turkey and Romania). Isn’t it all about it?
But at the same time we are so much more than lockers with national flags on it.
„We are many, and I don’t know how many am I… “
This quote from Chilean writer Pablo Neruda is with me ever since I was young. Everyone I meet will become part of my memory, of my biography, of myself. In order to come to peace with myself, I have to find peace with you and give you the chance to make peace with me.
So simple, so difficult.

„Diversity“ also manifests itself in the variety of artistic expression we were working with – ranging from photography, poetry, spoken word and painting to dance and music. After a week in Berlin in August, loaded with positive energy and stunning artistic results, we met again in September in Jerusalem.
Jerusalem. Against all conventions we introduced this city not as a city of conflict, not as „the holy city “, but as a place, where we found wonderful friends. It’s not political in the way as politics are defined usually: debating, arguing, proving that I am right and you are wrong.
At the same time, everything is political, and so is art.
Art keeps alive the desire for beauty. In a time were beauty can’t protect us, each love song is cry for freedom. Let’s not surrender to a reality that is not as we want the world to be, let’s not abandon our dreams.
I see it as a great gift to have had the opportunity to guide this powerful artistic process that was started during this project.
If I look at this wonderful talented and loving people, I know there are hope and Hoffnung, Tikwa and Amal.
Thanks to everyone who made this project possible!

Willy Brandt Center Jerusalem
Center for International Encounters CIE
Support Association Willy Brandt Center Jerusalem
Drei Wünsche Frei – Studio for hybrid culture Berlin
Musrara School of Photography, Media and New Music
Supported by the europeans for peace, a programme of the Foundation EVZ (Remembrance, Responsibility and Future)


D!versity. A Performance evening at the WBC Jerusalem, September 8, 2016:

Photo by Sara Iona Yassin, Performance by Noa CB

It must be of pain,
the weight on the shoulders of the little grey rock.
No legs can guide it,
no hands can hide it,
no eyes can find it,
no mind can bind it.
It must be of eternity,
the weight on the shoulders of the little grey rock.
No afterlife is of option,
no medicine of any notion,
no abortion.
It must be of sinking ships and battled grounds,
the weight on the shoulders of the little grey rock.
no caressing affection,
no dedication,
no documentation.
It must be of no gain,
the weight on the shoulders of the little grey rock.

Poem by: Noa CB
Photo by: Sara Ioana Yassin

D!VERSITY! PHOTOGRAPHY, SPOKEN WORD AND VISUAL POETRY, Pt1

EIN JUGEND/KUNST PROJEKT IN BERLIN UND JERUSALEM

Seit vielen Jahren organisiert das WBC im Rahmen seiner „Social Art Projekte“ internationale Austauschprogramme.
In diesem Jahr haben wir 15 junge israelische, palästinensische und deutsche Künstler*innen eingeladen, um in einem gemeinsamen kreativen Prozess zum Thema Vielfalt zu arbeiten. Das Motiv der Begegnung „Diversity“ spiegelt sich in den unterschiedlichen Biographien der Teilnehmer*innen wider, und auch in der Vielfalt der künstlerischen Ausdrucksformen – angefangen bei Fotografie, hin zu Poesie, Spoken Word, Malerei, Tanz und Musik.
Nach einer energiegeladenen ersten Woche im August in Berlin mit erstaunlichen Arbeiten freuen wir uns jetzt die Teilnehmer*innen aus Berlin in Jerusalem begrüßen zu dürfen – um dort anzuknüpfen, wo wir in Berlin aufgehört haben. Längst sind neue Freundschaften über trennende Konfliktlinien hinweg entstanden.

Das Projekt ist ein Koproduktion mit den “Center for International Encounters Jerusalem” und “Drei Wünsche Frei- Studio für kulturelle Praxis Berlin”.
Unterstützt im „EUROPEANS FOR PEACE“ Programm der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ).

Palestinians talking about the Holocaust

According to the explicit wish of the members of the Independence Youth Union (IYU) and as part of ongoing process, the Educational Project continues to work with the organization in their efforts to learn about the Holocaust. At the third study trip on this topic in August, some 20 young Palestinians visited the memorial site and museum on the site of the former concentration camp of Dachau. The visit was both preceded and followed by workshops discussing the specific history of Nazi Germany and the lessons and implications for today.

 

 

http://willybrandtcenter.org/wp-content/uploads/2017/01/Shoa-Education-PAL.pdf

Interview mit unserem Weltwärts Freiwilligen Paul Stier

Ende August beginnt Paul Stier aus Bad Schönborn in Baden-Württemberg seinen weltwärts-Freiwilligendienst im Willy Brandt Center Jerusalem. Ein Jahr lang wird der 18-jährige das Team des WBC unterstützen und die Arbeit in Jerusalem mitgestalten. Im Interview stellen wir unser neues Teammitglied vor.

Paul, in wenigen Tagen geht es los nach Jerusalem. Aufgeregt?

Klar. Es ist eben doch etwas ganz anderes als die Schulzeit, die ich vor kurzem beendet habe. Zum Glück. Ich bin gespannt, was da auf mich zukommt. Erfüllen sich meine Erwartungen und kann ich die Erwartungen erfüllen, die an mich gestellt werden? Jedenfalls freue ich mich riesig auf mein Leben in Jerusalem und die Arbeit im WBC.

Was hat dich motiviert, dich für das WBC zu bewerben? Was fasziniert dich an diesem Projekt?

Als ich mit 14 Jahren bei den Jusos aktiv geworden bin, habe ich durch Zufall über die Facebookseite der Jusos eine Stellenausschreibung für einen Freiwilligendienst im WBC entdeckt. Seitdem wusste ich – da will ich hin. Denn auch wenn der Nahost-Konflikt oftmals so festgefahren scheint – das WBC leistet einen wichtigen Beitrag, dass das nicht so bleibt. Junge Menschen aus Israel und Palästina auf Augenhöhe zusammenzubringen, halte ich für eine der wirksamsten Methoden, eine Annäherung herbeizuführen. Außerdem werden im WBC auch Themen wie etwa die soziale Gerechtigkeit oder die Gleichstellung aller Geschlechter beleuchtet, die oft zu wenig Aufmerksamkeit erfahren und dennoch von zentraler Bedeutung für die Menschen sind.

Du bist seit 2012 bei den Jusos aktiv und hast dort auch schon eine Diskussionsveranstaltung mit palästinensischen und mit israelischen jungen Menschen organisiert. Wie kam es dazu?

Als Juso-AG versuchen wir regelmäßige Diskussionsrunden zu veranstalten, bei denen wir aktuelle Themen aufgreifen und ReferentInnen oder persönlich Betroffene einladen. Im Sommer 2014 hat der letzte Gaza-Krieg ja auch in Deutschland eine hochpolarisierte Debatte ausgelöst. Plötzlich solidarisierten sich Millionen von Menschen auf Demonstrationen aber vor allem in den sozialen Netzwerken mit der einen oder der anderen Seite. Auch innerhalb unserer Juso-AG wurde diese Debatte geführt. Deshalb fand ich es naheliegend, die damals jüngste Eskalation des Nah-Ost-Konflikts auch in einer unserer Diskussionsrunden zu behandeln.
Letztendlich kamen als persönlich Betroffene nur Klassenkameraden eines unserer Mitglieder, die Angehörige im Gaza-Streifen hatten. Um dennoch für eine Ausgewogenheit zu sorgen und eine eventuelle Eskalation bei diesem hochemotionalen Thema zu verhindern, habe ich mir als damals 15-Jähriger die Hilfe von älteren Jusos und unserer damaligen Regio-Betreuerin geholt. So hatten wir die Situation dann gut im Griff und konnten auf einer sachlichen Ebene diskutieren. Hier habe ich gelernt, dass es sinnvoll ist, sich einzugestehen, wenn man Unterstützung braucht. Zum anderen habe ich während der Diskussion mit den Angehörigen von Betroffenen umso deutlicher gespürt, wie wichtig eine friedliche Lösung des Konflikts ist.

Was hast du sonst noch bei den Jusos gemacht?

Ich hatte das Glück, Teil der vergleichsweise großen und aktiven Juso-AG in Bad Schönborn in Baden-Württemberg zu sein. Wir sind ca. 15 bis 20 aktive JungsozialistInnen in einem ländlichen, konservativ geprägten Gemeindeverbund mit ca. 12000 EinwohnerInnen. Meine Arbeitsgemeinschaft stellt einen von 22 Gemeinderäten und hat mehr aktive Mitglieder als der SPD-Ortsverein. Das bedeutet, dass wir hauptsächlich ein kommunalpolitischer Akteur sind und Themen wie die Schaffung von öffentlichen WLAN-Hotspots, sozialer Wohnungsbau oder die Integration von Geflüchteten auf unserer Agenda stehen.

Ich war zwei Jahre lang Pressesprecher unserer Arbeitsgemeinschaft. Das bedeutet ich habe über unsere Veranstaltungen und Positionen in der Presse berichtet, habe unsere Facebookseite und Website betreut und wirkte an der Konzeption und Durchführung unserer politischen Kampagnen, der Neumitglieder-Kampagnen und der Wahlkämpfe mit. Deshalb freut es mich natürlich, dass die Betreuung der Facebookseite und der Website des WBCs unter anderem zu meine Aufgaben als Freiwilliger gehören wird.

In unserer Bildungskooperation haben wir mit HaShomer HaTzair (Junge Wächter) und der HaNoar HaOved VeHaLomed (Arbeitende und Lernende Jugend) zwei Partner, die ähnlich wie Pfadfinder, bei denen du aktiv bist, viele Sommerlager und Gruppenwanderungen veranstalten. Lässt das dein Pfadfinderherz höherschlagen?

Die Wanderstiefel sind schon im Koffer. Als Leiter einer Pfadfindergruppe in Deutschland freue ich mich natürlich, die sozialistischen Jugendbewegungen kennenzulernen, die auch Pfadfindermethoden anwenden. Ich hoffe, ich kann von dort etwas in meinen eigenen Verband hineintragen.
Obwohl es sicherlich Unterschiede zwischen meiner katholischen Organisation, der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg, und den sozialistischen und zionistischen Organisationen gibt, teilen wir dieselben Grundwerte: Solidarität, Frieden, Gerechtigkeit, Freiheit und Toleranz spielen eine große Rolle im Werteverständnis eineR PfadfinderIn und eineR SozialistIn.

Worauf freust du dich im kommenden Jahr am meisten?

Gerade freue ich mich einfach nur darauf, dass es jetzt endlich losgeht.

Interview geführt von Tobias Pietsch

Foto: Marcel Yilmaz

IFM Camp in Bavaria, Germany 23.7-5.8.16

Welcome to Another World!

IFM Camp in Bavaria, Germany 23.7-5.8.16

80 young activists from our four educational movements spent two weeks together to put the slogan into action.

From 23rd of July to 5th of August all concerned movements of the educational project of WBC sent delegations to an international youth camp in Germany. Out of more than 2500 young people the four movements came up with around 20 participants each so the region was represented by a group of nearly 80 young activists. Preparation seminars beforehand ensured a great time the movements spent together. Three out of eight theme tents (Peace, Socialism and LGBT) were run by members of the movements from Israel and Palestine. Not only in the theme tents which hosted a great number workshops, seminars and discussion rounds but also aside the movement’s meat for various encounters to get in touch with – and learn from each other.

The four organizations lived together in one part of the campsite.  Since the name of this space was Peace-Camp the motto of the camp was taken very serious: Welcome to Another World! With some great experiences all the participants arrived safely back home. The momentum, though, the shared existence in the camp created keeps on taking effect. Or as one of the participants phrased it: “it’s a tailwind for the work for peace on the ground and all future cooperation.”

 

Red Lounge Movie Night „On the Side of the Road“

Mittwoch, 15. Juni 2016, 19 Uhr

„On the Side of the Road“

Ein Film von Lia Tarachansky.
Die Regisseurin ist anwesend.
„On the Side of the Road“ ist eine israelische Dokumentation, die sich den Ereignissen von 1948 durch persönliche Geschichten annähert und diejenigen zu Wort kommen läßt, die eine aktive Rolle gespielt haben. Der Film zeigt, daß die Geschehnisse von 1948 weiterhin ein großes Tabu in der kollektiven Identität und Erinnerung Israels darstellen. Er beschäftigt sich mit den Fragen, die Israelis nicht stellen können, mit dem Kampf, Erinnerungen zu begraben und mit der Gewalt, eine ganze Geschichte zum Schweigen zu bringen.
Die Geschichte wird von Lia Tarachansky erzählt, die in einer israelischen Siedlung tief in der Palästinensischen Westbank aufwächst. Als 2000 die 2. Intifada ausbricht, zieht ihre Familie nach Kanada. Hier triffst sie zum 1. Mal Palästinenser*innen und beschäftigt sich mit ihrer Geschichte. Als Journalistin kehrt sie zurück nach Israel und besucht auch „ihre“ Siedlung. Während sie über die israelische Besatzung berichtet, kommt sie nicht umhin, auch das Schicksal der palästinensischen Dörfer drum herum mit einzubeziehen.
Im Film trifft Lia Menschen, die eine aktive Rolle in den Ereignissen von 1948 gespielt haben, und die – wie sie selbst – damit kämpfen, was sie aus ihrem Bewußtsein verdrängt und von der Landkarte gelöscht haben. Über Jahre hinweg bemüht sich Lia, die Zeitzeugen davon zu überzeugen, sich einer der großen Fragen der israelischen Identität und ihren eigenen Erinnerungen zu stellen.

Israel/Palästina, 2013, 83 min, Hebräisch, Arabisch mit englischen Untertiteln

my-arab-friend

Red Lounge Movie Night „My Arab Friend“

Mittwoch, 18. Mai 2016, 19 Uhr

Red Lounge Movie Night zeigt:


„My Arab Friend“


Ein Film von Noga Nezer
Die Regisseurin ist anwesend.

Eine junge israelische Frau begibt sich auf eine surreale Reise in die Palästinensischen Gebiete, um ihren verschwundenen arabischen Freund zu finden.
Noga interessiert sich nicht für den Israelisch-Palästinensischen Konflikt. Sie genießt ihr bequemes liberales Leben in Tel Aviv. Dann verschwindet Fahres, Nogas palästinensischer Freund, der mit ihr in Tel Aviv lebte. So ist Noga gezwungen, sich auf eine Reise zu begeben, die surreal, beängstigend und unerwartet ist. Sie macht sich auf in Fahres‘ Heimatdorf mitten im Herzen der Westbank um herauszufinden, was mit dem Freund geschehen ist – und was er ihr bedeutet.
Es ist ein sehr aussergewöhnliches Portrait des israelisch-palästinesischen Konfliktes entstanden
Regisseurin Noga Nezer wird uns von dem Abenteuer erzählen, aus dem dieser Film entstanden ist und was sie bewegt hat, die Geschichte zu verfilmen.

My Arab Friend
Noga Nezer | Israel | 53min
Originalversion mit englischen Untertiteln

Ort: Willy Brandt Center Jerusalem, Ein Rogel 22, Jerusalem

17.5.16 „HeartBeat Live“-Konzert im Garten des WBC

Dienstag, 17.05.2016, 19 Uhr
„HeartBeat Live“
Konzert im Garten des WBC
Unsere Partnerinnen und Partner von „HeartBeat:Jerusalem“ schliessen das Frühjahrs-Semester mit einem Konzert im WBC ab und teilen mit uns ihre Erfahrungen, ihre Musik & die Entwicklungen, die die jungen Musikerinnen & Musiker in diesen Monaten gemacht haben.
Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste für das Konzert in unserem Garten und einen Abend mit großartiger Musik in netter Gesellschaft.
Ort: Willy Brandt Center Jerusalem, Ein Rogel 22, Jerusalem

Studie „From Social Justice to Peace – Gewerkschaftsarbeit über Grenzen hinweg“

Gewerkschaften vermitteln zwischen den Positionen von Arbeiter*innen und Arbeitgeber*innen und stärken die Rechte von Arbeiter*innen im Verhältnis zum Staat und im Beschäftigungsverhältnis. Somit sind sie kompetente Partner in der zivilen Konfliktbearbeitung, bei Aushandlungsprozessen und im Kampf für soziale Gerechtigkeit.

Die Studie „From Social Justice to Peace – chances for cross-border trade union cooperation“ wurde durch die Förderung der Stiftung Soziale Gesellschaft Nachhaltige Entwicklung der IG BAU möglich gemacht und präsentiert in kompakter Form die Entwicklung und den Stand von Gewerkschaftsarbeit in Israel und Palästina.
Verfasst von zwei Vertreterinnen der jeweiligen Gesellschaften stellt sie die Verbindung von Gewerkschaftsarbeit über Grenzen hinweg dar und zeigt das Kooperationspotential auf, um gemeinsam für eine friedliche, gerechte Entwicklung zu kämpfen.

youngworkers

Junge Arbeitnehmer*innen und Gewerkschaften in Palästina und Israel

17. März 2016 um 19:00 | Kolloquium im WBC Jerusalem
Junge Arbeitnehmer*innen und Gewerkschaften in Palästina und Israel

Was sind die Rechte von Arbeitnehmer*innen heute im Nahen Osten
? Was ist die Rolle der Gewerkschaften auf einem neoliberalen Arbeitsmarkt ?  Das WBC Jerusalem hat aktuell eine Feldstudie über die Gewerkschaftsarbeit  Palästina und Israel veröffentlicht mit dem besonderen Blick auf die die Situation  junge Arbeitnehmer* innen. Anlässlich der Veröffentlichung laden wir euch ein, um die Studie zu vorzustellen und zu diskutieren.

 

Mit der freundliche Unterstützung der  „Stiftung Soziale Gesellschaft & Nachhaltige Entwicklung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt“.