The Hip-Hop-Hudna
Israelische, palästinensische und deutsche Rapper beendeten ihren Workshop mit einem Konzert in Berlin
Inge Günter schrieb in der FR beziehungsweise der Berliner Zeitung: „Der Workshop im Willy-Brandt-Zentrum, einem verträumten Altbau mit Bogenfenstern an der Grenze zwischen dem jüdischen und dem arabischen Jerusalem, bezieht seine Kreativität vor allem aus der Mischung der Teilnehmer. Zwei aus der Ukraine nach Israel eingewanderte Jungen sind mit dabei, 15 und 17 Jahre alt, passionierte HipHopper. Ebenso Ibrahim Utku, ein Deutsch-Türke aus Berlin … Am Ende der ersten Workshop-Woche drei Konzerte, zunächst in Jerusalem und Tel Aviv, an diesem Sonnabend in Ramallah. Hip-Hop-Hudna nennen sie es ironisch. Hudna ist ein arabisches Wort, das auch die Israelis kennen. Es bedeutet Waffenruhe.“
Berliner Zeitung: Aber die Musik fühlt sich gleich
an
Frankfurter Rundschau: Hip-Hop als
Kampfkunst
FOTOS Hip-Hop-Hudna in Jerusalem
FOTOS Hip-Hop-Hudna in Berlin
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Aktuelles aus dem WBC
Martin Schulz besucht das WBC
Martin Schulz, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im
Europäischen Parlament, war Gast im Willy Brandt Center.
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Jusos aus Schleswig-Holstein im WBC
Im April nahm eine Delegation der schleswig-holsteinischen Jusos am
trilaterales Seminar „Der israelisch-palästinensische Konflikt in
Geschichte und Gegenwart“ im WBC teil.
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Jerusalem Moments
Ir Amin stellte im Rahmen der Red Lounge einige kurze Dokumentarfilme
vor.
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SPD-Delegation besucht das WBC
Carola Reimann MdB, Michael Hartmann MdB sowie das
SPD-Bundesvorstandsmitglied und WBC-Mitgründerin Kerstin Griese haben im
April das WBC besucht und Gespräche geführt.
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Jusos aus Sachsen im WBC
Im April nahm eine Delegation der sächsischen Jusos am trilaterales
Seminar „Der israelisch-palästinensische Konflikt in Geschichte und
Gegenwart“ im WBC teil.
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Andrea Nahles in Jerusalem
SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, Vorsitzende des
Willy-Brandt-Zentrum e.V., besuchte das WBC im Februar.
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Presse
Andrea Nahles: Militäraktion der israelischen Armee völlig inakzeptabel
1. Juni 2010 „Wir sind erschüttert über die getöteten und
verletzten Menschen, die im Zusammenhang mit der israelischen
Militäraktion zu beklagen sind“, erklärte die SPD-Generalsekretärin
Andrea Nahles nach dem Einsatz gegen eine Schiffsflotte mit Hilfsgütern
für den Gaza-Streifen. Den Angehörigen der Opfer versicherte Nahles ihr
Mitgefühl, und sie wünschte den Verletzten die baldige Genesung.
„Wir begrüßen die Erklärung, die der UN-Sicherheitsrat bei seiner
Dringlichkeitssitzung abgegeben hat und in der diese Militäraktion
verurteilt wird“, sagte Nahles, die auch Vorsitzende des
Willy-Brandt-Zentrum Jerusalem e.V. ist. Nach den bisher vorliegenden
Berichten sei Militäraktion der israelischen Armee in internationalen
Gewässern „unverhältnismäßig und völlig inakzeptabel“ gewesen.
Sie stelle eine erneute Belastung des ohnehin fragilen Gesprächsprozesses
zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde dar.
Andrea Nahles forderte, dass zur vollständigen Klärung der Vorgänge
eine Untersuchung unter internationaler Beteiligung durchgeführt wird.
„Wir fordern die israelischen Behörden auf, die noch festgehaltenen
Passagiere unverzüglich freizulassen. Wir verlangen eine sofortige
Information über den Verbleib der noch nicht freigelassenen Deutschen.“
Die SPD-Generalsekretärin wandte sich mit ihrem Appell auch an die
israelische Arbeitspartei und ihren Vorsitzenden Ehud Barack, der als
Verteidigungsminister eine besondere Verantwortung trage. „Erneut
fordern wir Israel auf, die Blockade des Gaza-Streifens zu beenden und
erinnern in diesem Zusammenhang an die einstimmig von den europäischen
Staaten beschlossene Forderung vom Dezember 2009, die noch immer nicht
erfüllt worden ist“, so Andrea Nahles.
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Medien
Niels Annen: Die Krise zwischen den USA und Israel war überfällig
17. März 2010 Niels Annen, Mitglied im Willy-Brandt-Zentrum
e.V., kritisiert in einem Beitrag für Zeit online den Siedlungsbau
in Ost-Jerusalem. „Die israelische Politik schafft Fakten und gefährdet
dabei nicht nur die schwache Führung der Autonomiebehörde, sondern auch
die Existenz der palästinensischen Verwaltung als Ganzes“, schreibt
Annen.
Der
Zeit-Beitrag im Wortlaut
Heike Kratt: Zivile Konfliktbearbeitung in Israel und Palästina
1. März 2010 „Israelisch-palästinensische Kooperationen und
Kommunikationsprozesse sind möglich“, schreibt Heike Kratt in einem
Aufsatz für die Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte.
„Sinnvoll sind sie nur mit einem für alle Seiten klar definierten
Rahmen und Ziel. Die unterschiedlichen Erwartungen, Bedürfnisse und
Möglichkeiten beider Seiten müssen beachtet werden“, so die
Geschäftsführerin des Willy-Brandt-Zentrum Jerusalem e.V. „Beide
Seiten müssen bei einer direkten Kommunikation profitieren können.“
Herauszufinden, was dieser Gewinn sein könnte, könne eine wichtige
Aufgabe einer Drittpartei. Dialog sei nicht der Königsweg der
Friedensförderung. „Getrennte Arbeit nur mit israelischer oder
palästinensischer Beteiligung kann ein genauso wichtiger Beitrag zur
Konfliktbearbeitung und Friedensförderung sein wie direkte
Kooperationen.“
Der
AusPuZ-Beitrag im Wortlaut








