{"id":2532,"date":"2016-12-14T18:45:49","date_gmt":"2016-12-14T17:45:49","guid":{"rendered":"https:\/\/willybrandtcenter.org\/?p=2532"},"modified":"2018-12-14T19:09:50","modified_gmt":"2018-12-14T18:09:50","slug":"die-lange-vorgeschichte-des-willy-brandt-center","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/willybrandtcenter.org\/en\/de\/die-lange-vorgeschichte-des-willy-brandt-center\/","title":{"rendered":"Die lange Vorgeschichte des Willy Brandt Center"},"content":{"rendered":"<p>1996 wurde das Willy Brandt Center (WBC) auf Betreiben der Jusos gegr\u00fcndet. Dies kn\u00fcpfte an Traditionen an, die bis in die f\u00fcnfziger Jahre zur\u00fcckgehen. Denn es waren (neben christlichen Jugendgruppen) fast ausnahmslos GewerkschafterInnen und SozialdemokratInnen, zumeist junge Menschen, die Kontakte in den neu entstandenen Staat Israel kn\u00fcpften.<!--more--><\/p>\n<p>Der Sozialistische Deutsche Studentenbund (SDS), der in den f\u00fcnfziger Jahren noch mit der SPD verbunden war, wurde dabei ein wichtiger Pionier. Der SDS unterhielt seit 1951 Kontakte nach Israel und startete die Kampagne \u201eFrieden mit Israel\u201c. Ab 1957 organisierte der Studentenbund Reisen nach Israel. Auch Die Falken und die Gewerkschaftsjugend reisten bereits Ende der f\u00fcnfziger und Anfang der sechziger Jahre nach Israel. Das waren keine einfachen Kontakte, es geh\u00f6rte Mut dazu. Denn Deutsche waren im Land der Holocaust-\u00dcberlebenden oft nicht willkommen. Auch diejenigen Israelis, die die deutschen G\u00e4ste willkommen hie\u00dfen und mit ihnen einen Austausch suchten, mussten sich teilweise gegen massive Anfeindungen wehren.<\/p>\n<p>Die Linke in Deutschland verstand sich als eine Art \u201eAvantgarde der Wiedergutmachung\u201c. Dass Israel auf der Linken und bei der Jugend so viel Unterst\u00fctzung mobilisieren konnte, lag nicht nur an dieser moralischen Frage. Der Aufbau dieses Staates faszinierte, weil die Israelis versuchten, viele sozialistische Prinzipien zu verwirklichen. Der gro\u00dfe Einfluss der Gewerkschaft Histadrut, der wichtige Sektor der Gemeinwirtschaft und besonders die Kollektivsiedlungen (Kibbuzim) hatten gro\u00dfe Anziehungskraft.<\/p>\n<p>Die Solidarit\u00e4t mit dem Staat Israel war auf Seiten der Linken sehr gro\u00df und weitgehend frei von kritischen Stimmen. F\u00fcr die SPD und auch f\u00fcr die Jungsozialisten galt das Gleiche. Dies hatte auch nach dem Junikrieg 1967 Bestand, als der Jungsozialisten-Bundesverband einen offiziellen \u201eFreundschaftsbesuch\u201c in Israel absolvierte. Erst im Zuge des gro\u00dfen Mitgliederzuwachses Ende der sechziger Jahre und der Juso-Linkswende gab es auch andere Diskussionsans\u00e4tze. Beendet wurde der \u00fcberkommene Proisraelismus aber erst 1973, als sich der Juso-Bundeskongress erstmals israelkritisch \u00e4u\u00dferte. Israel solle sich aus den besetzen Gebieten zur\u00fcckziehen und den Pal\u00e4stinensern im Rahmen einer gesicherten Eigenexistenz das Recht auf Selbstbestimmung zugestehen. Die Delegation der Jungen Garde der israelischen Arbeitspartei (Awoda) sprach von einer Unterst\u00fctzung pal\u00e4stinensischer Terrororganisationen, verlie\u00df den Kongress und reiste ab.<\/p>\n<p>Das Verh\u00e4ltnis der Jusos zu ihren israelischen Partnerorganisationen war ein st\u00e4ndiges Auf und Ab. Mal ging es bei den Auseinandersetzungen darum, ob und welche israelische Kandidatur die Jusos bei der Wahl der IUSY Vice Presidents unterst\u00fctzten. Und mal ging es um inhaltliche Fragen, denn die Position der Jusos wurde nach und nach immer pro-pal\u00e4stinensischer. Dies galt insbesondere f\u00fcr die Zeit nach dem Libanonkrieg 1982, als der Antizionismus innerhalb der deutschen Linken auch bei den Jusos ihren Widerhall fand. Nicht nur bei der marxistischen Juso-Linken (Stamokap), sondern auch im undogmatisch-reformsozialistischen Fl\u00fcgel gab es zum Teil betont israelfeindliche Positionen. Die Awoda-Jugend bat Willy Brandt damals darum, wegen der Jusos und der Sozialistischen Jugend \u00d6sterreichs aus der IUSY austreten zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>In der zweiten H\u00e4lfte der Achtziger entstand als Gegenreaktion auch eine Debatte \u00fcber die Gefahren des linken Antizionismus und der einseitige Parteinahme bei den Jusos. Im Jahr 1988 wurde Roby Nathanson, internationaler Sekret\u00e4r der Awoda-Jugend, zum Juso-Bundeskongress eingeladen und konnte dort in einer unaufgeregten Atmosph\u00e4re sprechen. Er redete neben dem PLO-Repr\u00e4sentanten Abdallah Franghi \u2013 eine wirkliche Diskussion war wegen des damals f\u00fcr Israelis geltenden Kontaktverbotes mit der PLO eigentlich nicht m\u00f6glich. Es war das erste Mal, dass Jusos eine Art trilateralen Dialog probten.<\/p>\n<p>1989 verabschiedete das Bundeskoordinierungstreffen der Juso-Hochschulgruppen ein Papier, das einen neuen Weg in der Nahost-Debatte zusammenfasst. \u201eAntizionistische Kritik wird h\u00e4ufig dadurch begr\u00fcndete, dass Deutsche eine besondere Verpflichtung den Opfern gegen\u00fcber h\u00e4tten\u201c, erl\u00e4utert der Beschluss. Doch \u201eunsere angeblich besondere Sensibilit\u00e4t\u201c gebe weder das Recht noch qualifiziere sie zum \u201emoralischen Urteil\u201c. \u201eWer den Staat Israel in Frage stellt, bedroht subjektiv die Fortexistenz des Einzelnen\u201c, hei\u00dft es in der scharf formulierten Abrechnung mit dem Antizionismus. \u201eKritik an Israel muss zwar nicht immer solidarisch oder konstruktiv sein \u2013 doch sie muss immer glaubw\u00fcrdig sein. In diesem Sinne agieren die Jusos im Verst\u00e4ndnis der deutschen Geschichte und der daraus folgenden besonderen Verantwortung f\u00fcr die heutige Nahostpolitik.\u201c<\/p>\n<p>Trotz dieser Schritte blieb das Interesse des Juso-Bundesverbandes an der Israel-Thematik eher gering. Die \u00fcber den Jugendaustausch finanzierte Begegnung mit den israelischen Partnern blieb eine Pflicht\u00fcbung, die von eher zuf\u00e4llig ausgew\u00e4hlten Delegationen ohne Bundesvorstandsbeteiligung betrieben wurde. Erst nach der Wahl von Ralf Ludwig \u2013 der bereits 1988 die Nathanson-Franghi-Debatte initiiert hatte \u2013, der 1991 an die Spitze der Jusos r\u00fcckte, \u00e4nderte sich das Klima. Ludwig war noch vor dem Kongress nach Israel gereist. Mit diesem demonstrativen Besuch (gleichzeitig drohte Saddam Hussein im Zuge des Golfkriegs mit Giftgasangriffen) konnte er die schwer belasteten Beziehungen zur Awoda-Jugend kitten. Als Folge des damaligen Bundeskongresses wurde eine Juso-Projektgruppe Nahost ins Leben gerufen, deren Aufgabe zun\u00e4chst die innerverbandliche Bildungs- und Aufkl\u00e4rungsarbeit war.<\/p>\n<p>1993 gab es das erste Mal wieder eine gr\u00f6\u00dfere und hochrangige Delegationsreise in die Region, die sich aus Mitgliedern des Juso-Bundesvorstands und der Nahost-Projektgruppe zusammensetzte. Wenige Tage nach der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens nutzen die Jusos die Chance, auch nach Gaza und in die Westbank zu fahren, um dort mit politischen Aktivisten zu reden, die zuvor noch im Untergrund lebten. Dabei fanden Gespr\u00e4che mit jungen Vertretern der Generalunion pal\u00e4stinensischer Studenten, der Fatah, der postkommunistischen Volkspartei und der linksintellektuellen Fida statt. Es gab eine gro\u00dfe Aufbruchstimmung, was sich auch in den Treffen mit der Mapam-Jugend und der Awoda-Jugend best\u00e4tigte. Tats\u00e4chlich sind die ersten Ideen eines trilateralen Zentrums, in dem sich die Jusos kontinuierlich f\u00fcr einen Friedensprozess engagieren, damals entstanden.<\/p>\n<p>Ein Ansporn war aus Juso-Sicht das erfolgreiche Engagement der Schwedischen Sozialistischen Jugend SSU, die im Vorfeld der Oslo-Verhandlungen junge Vertreterinnen und Vertreter der israelischen und der pal\u00e4stinensischen Seite an einen Tisch gebracht hatte. Diese Gespr\u00e4che zwischen Awoda- und PLO-Jugenddelegierten in Schweden galten als ein erfolgreicher Probelauf, der die anschlie\u00dfenden Bem\u00fchungen der norwegischen Sozialdemokraten erm\u00f6glichten.<\/p>\n<p>1994 fand die erste gemeinsame Delegationsreise statt, an der Israelis und Pal\u00e4stinenser teilnahmen. Sechs Awoda-Vertreter, zwei Fatah-Leute und je einer von der Fida- und der Volkspartei-Jugend reisten quer durch Deutschland (und zum Europ\u00e4ischen Parlament) und unterzeichneten am Ende eine gemeinsame Erkl\u00e4rung. Als \u201epraktischer Schritt\u201c enthielt das Papier das Versprechen, \u201eM\u00f6glichkeiten zur Errichtung eines Begegnungszentrums f\u00fcr junge Leute in Jerusalem zu pr\u00fcfen, um weiteren Kontakten auf einer regelm\u00e4\u00dfigen Basis f\u00fcr alle drei Partner zu dienen und die in Deutschland begonnenen Kontakte zu st\u00e4rken\u201c.<\/p>\n<p>In der Folgezeit gab es mehrere weitere Treffen zwischen Jusos und Vertretern der Awoda- und der Fatah-Jugend, die inzwischen als Beobachter in IUSY aufgenommen wurde, um den Weg in Richtung einer Zentrumsgr\u00fcndung vorzubereiten. Dabei konzentrierten sich die Jusos auf diese beiden Organisationen. Die linkssozialistische Mapam-Jugend befand sich eh in Aufl\u00f6sung und in einem \u00dcbergangsprozess hin zu Meretz. FIDA und die Pal\u00e4stinensische Volkspartei blieben ohne wirklichen R\u00fcckhalt in der Gesellschaft.<\/p>\n<p>1996 erfolgte dann der gro\u00dfe Schritt, ein Meilenstein in der Geschichte der Jusos. Eine Juso-Delegation unter der Leitung der Vorsitzenden Andrea Nahles reiste in die Region mit dem klaren Auftrag, ein Zentrum f\u00fcr Begegnung und Verst\u00e4ndigung zu begr\u00fcnden. Nach mehreren vorbereitenden Gespr\u00e4chen auf beiden Seiten trafen sich die drei Delegationen in Ramallah zu trilateralen Verhandlungen. Nach viel Hin und Her war es am Ende des Tages so weit: Ofer Dekel, Sabri Tomezi und Andrea Nahles unterzeichneten den Vertrag. Die Bezeichnung \u201eWilly Brandt\u201c war zwar schon lange Konsens zwischen den drei Seiten, aber es bestanden Unklarheiten hinsichtlich der Namensrechte. Deswegen wurde zun\u00e4chst nur festgehalten, dass das gemeinsame Begegnungs- und Verst\u00e4ndigungszentrum an das Erbe Willy Brandts erinnere. Das dies ein wirklich existierendes Haus wird, war damals eine Vision. Tats\u00e4chlich dauerte es noch ein paar Jahre, bis das Willy Brandt Center in Abu Tor er\u00f6ffnet wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Harald Schrapers<\/em><\/p>\n<p><span class=\"reference-text\">aus: Jusos in der SPD (Hg.): <i>20 Jahre Willy Brandt Center,<\/i> Berlin 2016, S. 10 ff<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1996 wurde das Willy Brandt Center (WBC) auf Betreiben der Jusos gegr\u00fcndet. Dies kn\u00fcpfte an Traditionen an, die bis in die f\u00fcnfziger Jahre zur\u00fcckgehen. 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